Der fest für Haiku arbeitende Axel Dörfler, switcht laut seinem Blog seinen focus wieder auf den Kernel... Hintergrund:
Axel Dörfler ist gleichzeitig an mehreren Entwicklungen in Haiku beteiligt.

Er begann zusammen mit dem heute für yellowTAB arbeitenden Brasilianer Albuquerque, am neuen OpenBFS zu entwickeln, dem Nachfolger des BFS Dateisystems für Haiku.

Alsdann klinkte er sich im Kernelkit mit ein, um dort dem Kernel auf die Sprünge zu helfen.

Dieses Jahr unterstützte er zusätzlich das Apps_Server Team, welches anscheinend zu 'Ressourcenkonflikten' führten.

Laut seiner Aussage im Blog ist Haiku erst in diesem Stadium so weit entwickelt, das es sich quasi lohnt, am virtuellen Speicher für den Kernel weiter zu entwickeln. In seinem Post erklärt er einiges über die Grundfunktionen des Auslagerungsspeichers. Obwohl ich im Gegensatz zu ihm denke, das auch im alltäglichen Betrieb schnell ein Auslagerungsspeicher benötigt werden kann (Stichwort: Multimedia - Anwendungen), sollte das OS nur selten Gebrauch davon machen.

Axel Dörfler hat auch andere Software für Amiga und BeOS entwickelt.
So ist z.B. Capture ein vollwertger Videorekorder inklusive Timerfunktion für Aufnahmen von der analogen TV-Karte in Abweseneheit.

Aufsehen erregte Axel in der Haiku - Community jüngst mit den Überlegungen, ob in der Zukunft für Haiku ReiserFS als Dateisystem genutzt werden sollte, welches handfeste Performance - Vorteile aufweisen soll (wie dies realisiert wird, ist natürlich eine andere Geschichte ;-)).