Verspätet zwar, aber da keine andere Meldung von den Linux Tagen in Chemnitz kam, möchte ich das hier nun in Kurzform nachholen.

Da das Wochenende fast dienstfrei daherkam entschloss ich mich ohne lange Überllegung nach Chemnitz zu fahren, schließlich hatte ich voriges Jahr leider nicht die Möglichkeit..
Leider konnte ich aber erst am Samstag kurz Mittag dort sein.
Die Messehalle bzw. Ausstellungshalle, ein Gebäude der TU Chemnitz war leicht zu finden und so gestaltete sich die Anreise zu einer angenehmen Hinfahrt.

Zielstrebig begab ich mich zum Stand von HAIKU um erst mal Hallo zu sagen, bevor ich mich auf der Messe erst mal umsah.
Daniel und Denise (an dieser Stelle nochmal vielen Dank für eure massive Unterstützung!!) sprachen gerade mit Besuchern und Axel und Stephan saßen vertieft vor Quellcode-Dateien.
Als erstes kümmerten wir uns um meine Übernachtung, da ich bis Soinntag nachmittag bleiben wollte um die Haiku-Crew am Stand im Ernstfall etwas zu unterstützen.
Dann schaute ich mich auf der Messe um und lief im Schnelldurchlauf die Stände ab, um einen Überblick zu bekommen.

Es schien eine kleine aber feine Messe zu sein, und das war sie auch wie sich am Ende herausstellte. Nicht zu groß und zu überlaufen, aber gut gefüllt und mit interessanten Ausstellern aber auch mit interessanten Besuchern, das muss an dieser Stelle mal gesagt werden. Während ich so durch die Halle schritt, standen plötzlich Stephan und Axel vor mir, sie kamen gerade von einem Snack, waren auf dem Weg zurück zum Stand und sagten Hallo.

Nachdem ich kurz danach ebenfalls an den Haiku-Stand zurückgekehrt bin unterhielt ich mich eine ganze Weile mit Daniel,
Irgendwann holte ich mein Laptop heraus und mit er half mir, eine komplette Umgebung zum Kompilieren von Haiku aufzusetzen. Vielmehr setzte er es auf und ich schaute größtenteils zu. Ein paar updates und Entwicklertools für mein ubuntu installiert, dank der sehr guten Anbindung der Universität ans Internet kein Problem, dann den Source von Haiku gezogen, voila.

Nachdem ich einen Überblick über den Build-Prozess und die userbuildconfig-Datei hatte, nervte ich Stephan noch mit der ein oder anderen Frage zum jam-Befehl und dann ging es los.
svn up and go!
Da meinLaptop ein Hardware-Problem mit dem USB hat, wusste ich schon im Vorfeld, dass Haiku darauf beim Bootvorgang stehen beliben würde, installierte es aber trotzdem.
Ichhoffe aber ich kann mit Hilfe von Michael Lotz auf BeGeistert 020 das Problem lösen und Haiku dann nativ nutzen.
Vor lauter Energie erstellte ich auch noch einige male ein vmware-image und probierte viel herum.

Die Fragen der Besucher am Stand wurden geduldig beantwoertet und es wurden auch Flyer verteilt.
Zwischendurch war mmer heftige Fluktuation der Menschenmenge im Gange, vor allem, wenn zwischen den Vorträgen die Leute von Hörsaal zu Hörsaal gingen, um den nächste Vortrag nicht zu verpassen.

Gegen Abend schaute plötzlich Jörg Schilling (cdr-tools) am Stand vonHaiku vorbei und sprach sehr lange mit Stephan.
Die Jungs von fedora, gleich der Stand gegenüber machten immer ziemlich viel Hektik und waren manchesmal auch lautstark zu Gange, was aber nicht negativ war, denn viele von deren Besuchern nahmen natürlich auch einen Blick auf den Haiku-Stand.

Dann ging es auch schon ans Abendessen. An dieser Stelle ein Lob an die Verpflegung, es war stets lecker und sehr, sehr preiswert noch dazu, auch wenn man sich zwischendurch einen Kaffee und ein kleinen Snack holte. Das war alle gut organisiert.

Ja, dann war es auch schon Mitternacht und wir fünf zogen langsam aber sicher vor, schlafen zu gehen. Da es draußen in Strömen regnete fuhren wir, anstatt zu laufen alle mit dem Auto zum Platz der Übernachtung.
Die Nacht war etwa um 8 vorbei, da hieß es bereits aufzustehen und wieder in Richtung Messe zu fahren, denn ab 9.00 Uhr wurde geöffnet und das Frühstück war angerichtet.

Aber auch die Besucher füllten pünktlich ab 9 die Ausstellungshallen.
Aus meiner Sicht waren am Samstag durchweg mehr die Linux-Fans als Besucher auf der Messe, während ich am Sonntag den Eindruck hatte, daß mehr interessierte Leute, aber auch viele Eiheimische mal vorbnei kamen um zu schauen, was die Linux-Leute so alles anstellen.

Ehe man es wirklcih realisierte war es wieder Mittagszeit. Ich erstellte mir noch schnell einen bootfähigen USB Stick mit dem aktuellsten Haiku und so gegen 16.00 Uhr trat ich auch schon die Heimreise an.
Daheim angekommen freute ich mich riesig, daß der USB-Stick wunderbar mit meinem eeePC harmonierte, so werde ich dann auf BeGeistert das System darauf richtig installieren.

So, das soll es gewesen sein.
Ein paar Photos gibt es auch, den Link dazu poste ich etwas später.
Gruß
prOSy